Ganzheitliche Betrachtung – der Weg zur sicheren Diagnose!

PraxisDie Diagnose entscheidet über die richtige Therapie. Dabei stehen mittlerweile eine ganze Reihe hervorragender diagnostischer Mittel zur Verfügung.

Die Blutuntersuchung

Dazu gehört u.a. die Blutuntersuchung. Darüber testen wir die Mineralien und Spurenelemente im Vollblut, den Eisenspeicher, die Leberleistung, Pankreasfunktion und Nierentätigkeit, die Blutfette, Bluteiweiße, Entzündungswerte und Immunfunktion, die Schilddrüse, Vitamine und Hormone. Mitunter werden über das Blut auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und die Funktion der Mitochondrien bestimmt. Beim Vorgespräch in der Praxis entscheiden wir welche Parameter wirklich nötig sind. Da wir mit zertifizierten Laboren zusammen arbeiten, sind uns fast alle Blutuntersuchungen möglich.

Die Urinuntersuchung

Über die Urinuntersuchung testen wir die Fähigkeit zur Stressbewältigung (Serotonin, Noradrenalin, Dopamin, Adrenalin, GABA, Glutamat und Melatonin). Auch untersuchen wir die Stoffwechselstörung der Kryptopyrrolurie (KPU) und den Säure-Basen-Haushalt. Auch die Schwermetallbelastung wird über eine Urinuntersuchung bestimmt.

Der Schwermetalltest

Bei Bedarf führen wir einen provozierten Schwermetalltest durch. Darüber klären wir ab, ob eine Belastung mit Schwermetallen besteht. Durch den umfangreichen Einsatz von Metallen in der Industrie sind wir zahlreichen Leicht- und Schwermetallen über die Nahrung, Haut, Atemluft und dem Trinkwasser ausgesetzt. In unserem Lexikon haben wir einiges über Schwermetalle und ihre toxische Wirkung auf den Körper geschrieben.

Der Speicheltest

Der Speicheltest dient v.a. der Bestimmung der Sexualhormone (u.a. Östrogen, Progesteron und Testosteron). Hierbei werden nur die sog. freien Hormone getestet. Die freien Hormone sind die aktiven Hormone.

Nur die aktiven Hormone können an die Rezeptoren der Zelle andocken. Lediglich 2 – 5 % der im Blut befindlichen Hormone sind frei verfügbar und damit nicht an Proteine gebunden. Zur Einschätzung der Hormonlage sollten daher diese aktiven Hormone gemessen werden. Dies kann gerade für Patienten mit Schwangerschaftswunsch wichtig sein. Auch zum Nachweis einer Östrogendominanz ist dieser Test geeignet. Bei der Bestimmung der Gesamthormonmenge über das Blut würden auch alle inaktiven Hormone mitgetestet werden. Diese verzerren das Bild und erschweren womöglich die Diagnose einer Östrogendominanz.

Die Stuhluntersuchung

Auch Stuhluntersuchungen kommen zum Einsatz. Hierbei überprüfen wir die Stuhlflora des Darms, d.h. die Darmbesiedlung mit Darmbakterien, Pilzen und Parasiten. Darüber können Infektionen des Darms, aber auch ein Ungleichgewicht der Darmflora (sog. Dysbiose) erkannt werden. Auch kann der Zustand der Barrierefunktion des Darmes ermittelt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Leaky-Gut-Syndrom (sog. durchlässiger Darm). Häufig werden von uns auch sensitive Marker für eine Entzündung der Darmschleimhaut angefordert. Darüber kann zwischen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (z.B. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn) und einem Reizdarmsyndrom unterschieden werden. Ebenso gibt es Marker für eine Zöliakie und einer exokrinen Pankreasinsuffizienz. Gerade bei dauerhaften Beschwerden (z. B. Diabetes, Übergewicht, Allergien und Depressionen) fordern wir auch eine Mikrobiom-Untersuchung an, da viele chronische Erkrankungen heute mit der Bakterienvielfalt im Darm in Verbindung stehen.

Die Therapie – nur so gut, wie die Diagnose!

Wir setzen sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche alternative Diagnoseverfahren ein. Es werden jeweils die Diagnoseverfahren gewählt, welche nach unserer Einschätzung am besten geeignet sind, die geschilderten Beschwerden zu detektieren.

Brauchen Sie erst mal eine Pause? Dann stöbern Sie doch zur Abwechslung etwas in unserem Lexikon. Darin finden Sie interessante Artikel zu gesundheitlichen Themen.

Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der klassischen Schulmedizin nicht geteilt werden.