Überschuss an Cortisol

Cortisol wird bei Bedarf produziert. Mit anderen Worten wird bei Stress über die sogenannte Hypothalamus- Hypophysen- Nebennieren- Achse mehr Cortisol produziert. Dabei bewirkt ein Freisetzungshormon im Hypothalamus die vermehrte Freisetzung von ACTH aus der Hypophyse. Das ACTH erreicht auf dem Blutweg die Nebennieren und regt sie zur vermehrten Produktion von Cortisol an. Dauerstress und auch Krankheiten wie der Morbus Cushing gehen mit einer vermehrten Produkten von Cortisol einher.

Mit der Zunahme von Cortisol im Blut sinkt das DHEA, welches ebenfalls in den Nebennieren produziert wird. Damit stellt sich der Körper ganz auf Stress ein. Die Tagesrhythmik von Cortisol geht dann typischerweise verloren, so dass es keinen abendlichen Abfall von Cortisol mehr gibt. Damit ist dann auch die Regeneration während der Nacht gestört und die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag eingeschränkt.

Folgen eines dauerhaften Anstiegs von Cortisol sind

  • Angespanntheit
  • BluthochdruckFettleibigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Schlafstörungen
  • Übergewicht
  • Bauchfett
  • Diabetes
  • Osteoporose
  • Hautveränderungen

Wenn Sie mehr über die Diagnostik eines zu hohen Cortisol-Spiegels erfahren möchten, dann klicken Sie hier. Wenn Sie mehr über DHEA, dem Gegenspieler von Cortisol erfahren möchten, dann klicken Sie hier.