Fasten ohne Krise

FastenzeitBei der Fastenbegleitung werden Sie, wie das Wort schon verrät, während des Fastens begleitet. Es ist sinnvoll während dieser Zeit eine Begleitung für sich in Anspruch zu nehmen, damit Sie eine Bezugsperson haben, an die Sie sich bei auftretenden Fragen wenden können. Dies ist wichtig, um eventuell auftretende Verschlimmerungen abzufangen und eine möglichst angenehme Fastenzeit zu verbringen.

Durch Auslandsaufenthalte in Gesundheitsein- richtungen, wo regelmäßig Fastenkuren durchgeführt wurden, konnten wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden, die natürlich unseren Patienten in der Beratung zugute kommen. In der Naturheilpraxis Blumenthal erfahren Sie auch, welche Fastenform für Sie am besten geeignet ist. Zudem erhalten Sie ein für Sie zugeschnittenes Programm, an das Sie sich während des Fastens orientieren.

Wissenswertes übers Fasten erfahren Sie beim Weiterlesen.

Fasten zur Regeneration

Fasten zur RegenerationFasten bedeutet ein reduzieren oder völliges eliminieren von Speisen für eine gewisse Zeit, mit Ausnahme von Wasser, Kräutertees, Frucht- oder Gemüsesäften. Dies erfolgt mit der Absicht, den Organen Ruhe zu geben, die Leistungsfähigkeit dieser Organe wiederherzustellen und zur Heilung und Regeneration geschädigter Organe beizutragen. Die Anwendung eines Fastens erfolgt unter der Erkenntnis, dass unser Organismus in der Lage ist, sich selbst zu regenerieren- sofern man ihm dazu die Möglichkeit gibt. Wenn nun eine kranke Person dazu gezwungen wird, etwas zu essen, damit diese „gestärkt“ wird, übersieht die Tatsache, dass der Verdauungsvorgang schon an sich Kräfte verzehrt. Die begrenzten körperlichen Kräfte können in solch einer Situation für den Heilungsprozess statt für den Verdauungsvorgang genutzt werden.

Reinigungsvorgänge während des Fastens

Fasten führt zur Freisetzung von Hormonen, welche das Immunsystem stimulieren sollen. Während eines Fastens laufen alle körperlichen Vorgänge auf geringerem Niveau ab, mit Ausnahme der Eliminierung von schädlichen Substanzen. Wenn Nahrung dem Körper von außen vorenthalten wird, beginnt dieser sich selbst von innen zu nähren. Dabei wird zuerst das aufgebraucht, was der Körper am ehesten entbehren kann. Darunter zählen Schleim, Fett, erkrankte Zellen und erkranktes Gewebe, Harnsäure, Cholesterin und andere Stoffwechselprodukte. Diese stellen zum Teil Unreinheiten dar, die den Körper in seiner Arbeit hindern und daher zuerst verstoffwechselt werden können. Solange der Körper mit dem Verstoffwechseln dieser nicht essenziellen und sogar schädlichen Materialien zu tun hat, ist Fasten nicht schädlich.

Zeit des Fastenbrechens

Zeit des FastenbrechensTypischerweise markiert das Auftreten von Hunger den Zeitpunkt, wenn der Körper die Eliminierung von schädlichen Substanzen abgeschlossen hat. Schmerzen, chronische Müdigkeit, Erkältungen, Fieber, Kopfschmerzen und eine belegte Zunge weisen hingegen darauf hin, dass Unreinheiten im Körper vorhanden sind. Die Lungen, Nieren, Leber, Darm und Haut und die Schleimhäute werden zu den aktiven Ausscheidungsorganen während des Fastens. So haben manche während eines Fastens den Geschmack von Drogen wahrgenommen, die sie Jahre zuvor zu sich genommen haben und die im Fettgewebe verblieben sind.

Langzeitwirkung des Fastens

Da das Fasten ein konstruktiver Prozess und nicht wie Hungern ein destruktiver Prozess ist, treten praktisch keine Defizite während des Fastens auf. So ist der Körper beispielsweise in der Lage neue Proteine von eliminierten Zellen aufzubauen. Häufig folgt am Ende des Fastens eine natürlicherweise vorkommende gesündere Lebensweise, jedenfalls ist dies ein Ziel. Dies liegt daran, dass sich während des Fastens die Geschmacksknospen neu ausrichten und somit das Verlangen nach Süßem und Scharfem nicht mehr besteht.

Länger Leben

Der Italiener Luigi Carnaro schrieb 1538 „der, welcher viel essen möchte, muss wenig essen, denn durch das wenig essen wird er länger leben und kann so mehr essen“. Beobachtungen zeigen, dass jedes Pfund Übergewicht welches nach dem 30. Lebensjahr gewonnen wurde, die Lebensspanne um 6 Monate verkürzt würde. Für jedes Pfund jedoch jenseits des 50. Lebensjahres sei es schon 1 Jahr.