Ist Ihr Immunsystem stark genug?

Rote Blutkörperchen
Ist Ihr Immunsystem in der Lage den Einflüssen, denen Sie ausgesetzt sind zu trotzen? Sind Sie gehäuft von Infekten geplagt? Leiden Sie an dauernden oder wiederkehrenden entzündlichen Prozessen oder reagieren Sie allergisch auf bestimmte Stoffe? Dann kommt für Sie möglicherweise eine Eigenblut-Therapie in Betracht.

Durchführung:

Bei der Eigenblut-Therapie wird dem Patienten eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen und anschließend wieder in den Muskel gespritzt. In der Regel wird mit kleinen Mengen begonnen und schrittweise erhöht. Zusätzlich kann das Blut beispielsweise mit Sauerstoff aufbereitet und damit, wie wir beobachten, die Wirksamkeit der Therapie gesteigert werden.

Wirkungsweise:

Da das reinjizierte Blut für den Organismus ein in den Körper eingedrungenen „Fremdstoff“ darstellt, setzt sich das Immunsystem mit diesem völlig neu auseinander. Im Blut gelöste Stoffe, die den Organismus schädigen, wie beispielsweise Erreger, Umweltgifte oder allergische Stoffe werden nun vom Immunsystem neu bewertet und entsprechend beantwortet. Bei dieser sogenannten Immunantwort können Antikörper gebildet werden, die in der Lage sind viele schädliche Erreger zuVirus Angriff bekämpfen. Andere schädliche Stoffe können gebunden und anschließend im Rahmen der Immunabwehr ausgeschieden und zusätzlich eine bessere Verträglichkeit gegen allergische Stoffe erreicht werden. Dieser letztgenannte Vorgang wird Hyposensibilisierung genannt und ist besonders bei Allergikern eine gefragte Therapiemethode.
Neben dieser beschriebenen Wirkungsweise stellt das gespritzte Blut einen Gewebereiz dar, der den gesamten Organismus zu einer erhöhten Abwehrtätigkeit anregt, so wie es uns im Rahmen einer Infektion bekannt ist. Dadurch vermehren sich im Körper die Blutzellen, die für eine gute Abwehr zuständig sind, nämlich die weißen Blutkörperchen.
Somit besteht ein Gleichklang zwischen schädlichen Stoffen, die durch die Eigenblut-Therapie besser identifiziert werden können und Abwehrzellen, welche diese Fremdstoffe nun bekämpfen.

Naturheilkundliche Anwendungsgebiete:

  • akute und wiederkehrende Infekte (z.B. Mandel- und Nasennebenhöhlenentzündungen)
  • chronische Erkrankungen (v.a. chronische Entzündungen)
  • allergische Erkrankungen (z.B. Allergien, Heuschnupfen, Allergisches Asthma, Asthma bronchiale)
  • Hautkankheiten (z.B. Neurodermitis, Ekzeme, Hautmykosen)
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (z.B. chronische Polyarthritis)
  • Nahrungsmittelallergien
  • allgemeine Abwehrschwäche

Die Eigenblutbehandlung ist seit langer Zeit eine Domäne der naturheilkundlichen Therapie, die dabei viele Phänomene und Wirkmechanismen, die erst unlängst von Immunologen vorausgeahnt hat. Eine Anerkennung durch die Schulmedizin ist dennoch kaum gegeben.