Mitochondriopathie – Störung der Energiesynthese

Der Mensch – ein Zusammenschluss vieler Zellen

Der Mensch besteht aus ungefähr 75 Billionen Zellen. Diese Zellen wiederum sind Bestandteil der Organe im Körper. Wenn die Zellen nicht funktionieren, dann kann das Organ seine Aufgabe nicht erfüllen und dann wird der Mensch als Ganzes krank.

Mitochondrien – elementar für gesunde Zellen

Wesentlich für funktionierende Zellen Zellensind die Mitochondrien. Jede Zelle besitzt hunderte oder tausende dieser Mitochondrien. Je mehr Energie die Zelle für ihre Arbeit benötigt, desto mehr Mitochondrien besitzt sie. Daher werden diese kleinen Bestandteile der Zelle auch als „Kraftwerke der Zelle“ bezeichnet. Ohne ihre Anwesenheit könnte die Zelle ihren zahlreichen Aufgaben nicht nachkommen. So sind die Mitochondrien für nahezu alle Stoffwechselleistungen, Energieleistungen und Entgiftungsvorgänge in unserem Körper zuständig. Daher werden ungefähr 90 % des eingeatmeten Sauerstoffs in den Mitochondrien zur Energiegewinnung verwendet.

Mitochondriopathie – Störung der Energiesynthese

Unter all den Bestandteilen der Zelle, sind die Mitochondrien besonders anfällig für Schädigungen und Störungen. So kann ihre Anzahl verringert sein oder die Energieproduktion vermindert sein. In diesem Augenblick kann die Zelle als ganzes ihrer Aufgabe im Organ nicht mehr nachkommen.

Gestörte Mitochondrienfunktion – Diagnostik und Nachweis

Sofern aufgrund der entsprechenden Symptomatik der Verdacht auf eine Störung der Mitochondrienfunktion besteht, wird dieser Verdacht über eine Blutuntersuchung abgeklärt. Dabei werden die Parameter vom Labor untersucht, die imstande sind eine Mitochondriopathie anzuzeigen. Es handelt sich hierbei um die LDH-Isoenzyme oder das M2-PK. Diese lassen eine objektive Einschätzung der Mitochondrienfunktion zu. Im weiteren Verlauf der Therapie werden diese Werte dann erneut bestimmt, um den Therapieerfolg anzuzeigen.

Gestörte Energiesynthese – ein Organ ist betroffen

Sobald die gestörte Mitochondrienfunktion den Stoffwechsel der Zelle lahmlegt, erkrankt das Organ als ganzes, sofern ausreichend viele Zellen in dem Organ von der Störung betroffen sind. Je nach betroffenen Organ, treten verschieden Erkrankungen als Folge auf. So z.B.

  • Stoffwechselerkrankungen
    • Diabetes mellitus
    • Gicht
  • Alterserkrankungen
    • Demenz
    • Alzheimer
    • Parkinson
    • Vorzeitiges AlternMitochondrien
  • Immunschwächen
    • Infektionen
    • Viruserkrankungen (Herpes, Epstein-Barr etc.)
    • Pilzinfektionen (Candida etc.)
  • Degenerative Erkrankungen
    • Arteriosklerose
    • Bluthochdruck
    • Herzinsuffizienz
  • Psychische Erkrankungen
    • Depressionen
    • Erschöpfungssyndrome
    • Burn-Out
  • Bösartige Erkrankungen
    • Krebs

Gestörte Energiesynthese – der Körper ist betroffen

Legen die gestörten Mitochondrien jedoch die Zellen in vielen Organen lahm, so ist das Krankheitsbild häufig nicht so einheitlich, da nicht nur ein Organ betroffen ist. Mit anderen Worten sind die Symptome keinem einzelnen Organ zuzuordnen und damit ist keine Krankheit als Übeltäter der Beschwerden auffindbar. Der Patient fühlt sich also insgesamt schlecht, aber bei einer näheren Untersuchung kann keine Ursache gefunden werden. Dennoch hat der Patient ein subjektives Krankheitsgefühl, auch wenn kein Organ heraussticht, welchem die „Schuld“ für die Beschwerden gegeben werden könnte. Folgen solch einer diffusen Störung der Zellen im ganzen Körper sind z.B.

  • Leistungsminderung
  • MüdigkeitNew-Life
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Gedächtnisstörungen
  • Depressionen
  • Gereiztheit
  • Bauchbeschwerden
  • chronische Entzündungen
  • u.s.w.

Therapie der Mitochondriopathie

Die Energie, die von den Mitochondrien hergestellt wird, ist das sog. ATP. Dieses ATP ist die Energieform, die von jeder Zelle im Körper verwendet werden kann. Steht also genügend ATP zur Verfügung, so ist die Zelle in der Lage, seinen Aufgaben nachzukommen. Damit ist die Zelle gesund und somit auch der Mensch als Ganzes.

Bei einer Behandlung der Mitochondriopathie muss also die Menge an ATP, die von den Mitochondrien produziert wird, erhöht werden. Betrachtet man die Ursachen für eine gestörte Mitochondrienfunktion genauer, so lässt sich daraus die Therapie ermitteln.

Die Verminderung der ATP-Synthese hat nämlich zwei hauptsächliche Ursachen:

  • Schädigung und Verminderung der Mitochondrien (Ursache 1)
  • Fehlen der für die ATP-Synthese notwendigen Vitalstoffe (Ursache 2)

Einer Mitochondriopathie liegen damit eine oder beide dieser genannten Ursachen zugrunde.

Daher müssen zur Behandlung dieser Störung die Umwelteinflüsse ausgeschaltet werden, die zu einer Schädigung und Verminderung der Mitochondrien führen. (Ursache 1)

Und zum Anderen müssen die notwendigen Vitalstoffe verabreicht werden, damit von den Mitochondrien ausreichend ATP hergestellt werden kann. (Ursache 2)

Wenn Sie dazu mehr wissen möchten, so klicken Sie jeweils auf den Link „Ursache 1“ oder „Ursache 2„.