Mangel an Melatonin

Mit steigendem Lebensalter sinkt die Konzentration von Melatonin im Blut natürlicherweise. So produziert ein Mensch mit seinem 40. Lebensjahr nur noch etwas 60 % der Melatoninmenge eines Jugendlichen. Dies führt dann häufig zu Schlafstörungen im Alter.

Diese Abnahme der Melatoninkonzentration ist wie gesagt ein normaler Prozess des Älterwerdens. Dennoch gibt es Ursachen für eine unnatürliche Senkung des Melatonins. Diese Ursachen können gemieden werden um einen unnatürlichen Abfall des Melatonins zu verhindern.

Spätes Licht

Lichtreize verhindern die Produktion von Melatonin. Daher sollte man sich zur späten Stunde keinem Licht aussetzen. Gerade Bildschirme sind hier schädlich, da sie einen hohen Anteil blau-grünen Lichtes (460-480 nm Wellenlänge) aufweisen. Daher sollte auf das Arbeiten am Computer am Abend verzichtet werden. Auch sollte selbst schwaches Licht im Schlafzimmer vermieden werden. Beim nächtlichen WC-Gang sollte man sich lieber zum Bad hin tasten, als das Licht anzuschalten.

Mangel an Tageslicht Balance

Selbst ein Defizit von echtem Licht während des Tages kann die nächtliche Produktion von Melatonin stören. Zu einer nächtlichen Produktion von Melatonin – hervorgerufen durch die Dunkelheit – gehört einfach auch die Unterbindung der Melatoninproduktion während des Tages, hervorgerufen durch Tageslicht. Wer sich keinem Tageslicht aussetzt, stört diesen Rhythmus. Künstliches Licht stellt hier keinen Ersatz für echtes Tageslicht dar.

Zeitumstellung

Durch Langstreckenflüge über mehrere Zeitzonen kommt es zum berüchtigten Jetlag. Die durch den Jetlag hervorgerufenen Beschwerden rühren von der Verwirrung der inneren Uhr her, die noch auf den Tagesrhythmus der verlassenen Zeitzone eingestellt ist. Erst nach einigen Tagen passt sich die Melatoninproduktion den zeitlichen Gegebenheiten am Zielort an.

Schichtarbeit

Das Arbeiten in der Nacht ist dem Biorhythmus völlig entgegen. Der Müdigkeit wird zwanghaft getrotzt und die Erholung und der Schlaf auf den Tag verschoben. Gerade wechselnde Schichtzeiten führen hier zu einem nicht minder großen Chaos der inneren Uhr. Die Produktion von Melatonin ist nicht auf die eigentliche Schlafzeit getaktet und Schlafstörungen sind die Folge.

Koffein

Koffein findet sich in Kaffee, Tees und anderen Getränken. Diese regen den Kreislauf durch ihr enthaltendes Koffein an, aber senken auch den Melatonin-Spiegel im Blut. Dadurch wird das Einschlafen erschwert und die Phase, in der ein Einschlafen möglich ist, verzögert.

Umweltbelastungen

Elektrizität und damit verbundene elektromagnetische Felder wirken als Störfeld auf den Körper. Auch das Gehirn und damit auch die Zirbeldrüse werden dadurch beeinträchtigt, wodurch es zu sinkenden Melatoninkonzentrationen kommen kann. Gerade Mobiltelefone (Smartphones) und andere technische Geräte, die ständig Kontakt zu einem Netz oder WLAN aufnehmen, sind hier schädlich. Einen Großteil der Zeit halten wir diese Geräte in unseren Hosentaschen oder an unserem Ohr. In unseren Hosentaschen nehmen sie schädlichen Einfluss auf unsere Keimdrüsen, aus denen mal neues Leben hervorgehen soll. An unserem Ohr schädigen sie unser Gehirn. Und auch in unseren Schlafzimmern haben diese Geräte nichts zu suchen. Viele Menschen haben das Smartphone auf ihrem Nachttisch und somit am Kopfende und das WLAN eingeschaltet. Das kann nicht gesund sein. In diesen Fällen müsste man viel häufiger von der Flugmodus-Funktion Gebrauch machen.

Bedenkliche Stromquellen finden Sie hier aufgelistet

  • Smartphones
  • Tablets
  • Notebooks
  • Computer
  • Bildschirme
  • TV-Geräte
  • Mikrowelle
  • Radiowecker
  • Hochspannungsleitungen

Weitere Ursachen für einen Melatoninmangel sind

  • Chronischer Stress
  • BurnoutBurnout
  • Depression
  • Chronische Entzündungen
  • Einige Medikamente
  • Serotoninmangel
  • Lange Sommertage
  • Intensiver Abendsport
  • Genussmittel (Kaffee s.o., Tabak, Alkohol)

Wenn Sie mehr über einen gesunden Lebensstil erfahren möchten, um solche Fehler zu vermeiden, dann klicken Sie hier. Wenn Sie hingegen mehr über den oben beschriebenen Elektrosmog und seine Wirkungen auf den Menschen erfahren möchten, dann schauen Sie sich das Video mit dem Titel „Die Wirkung von Mobilfunk“ unter folgendem Link an.