Vertrauen

VertrauenEin wesentlicher Faktor, der mindestens genauso stark an unserem Wohlbefinden und Gesundheitszustand beteiligt ist wie die anderen bereits erwähnten Faktoren, ist das Vertrauen. Was ist mit Vertrauen gemeint? Vertrauen an oder in wem?

Uns ist dieses Phänomen von Kindern bekannt. Ein wesentlicher Faktor, der zu ihrem Wohlbefinden und ihrer Unbeschwertheit beiträgt, ist das Wissen um die fürsorglichen Eltern, die die Bedürfnisse ihrer Kinder scheinbar schon im Voraus erahnen können. Gibt es irgendein Problem, so ist die Mutter oder der Vater immer ein guter Ansprechpartner und gut für eine Lösung aus einer schier verzwickten Situation. Die Eltern sehen dabei die Lage des Kindes aus einer ganz anderen Perspektive, mit viel größerem Horizont und sind dabei stets in der Lage, dem in engen Bereichen denkenden Kind auf die Sprünge zu helfen. Außerdem sorgen sie für das Kind in einer Weise, zu dem das Kind aufgrund seiner körperlichen und geistigen Entwicklung überhaupt nicht in der Lage wäre. So muss es sich beispielsweise um die Existenz, oder um eine warme Unterkunft keine Sorgen machen.

FürsorgeDoch wie ist es mit den großen Kindern? Wer hilft ihnen aus ihren nach menschlichem Ermessen unlösbaren Problemen? Wer sorgt hier für all die kleinen Details, die das Leben überhaupt möglich machen? Wer ist hier daran beteiligt, uns auf unserem Weg durchs Leben zu begleiten, ohne dass der natürliche Mensch davon Notiz nimmt oder überhaupt danach fragt? Die Einsicht für all die kleinen Aufmerksamkeiten, die unsere Eltern uns erwiesen haben und unser Leben überhaupt möglich machten, kommt häufig erst dann, nachdem das Kindesalter vorüber ist. Während der Kindheit nimmt ein Kind nämlich häufig all die kleinen Aufmerksamkeiten der Eltern überhaupt nicht wahr. Könnte es nicht auch bei uns großen Kindern sein, dass wir viele Beweise der Liebe und Fürsorge unbeachtet übersehen, obwohl sie doch täglich und stündlich an uns erwiesen werden?

Das Wissen darum, dass jemand für uns sorgt, uns durchs Leben geleitet, an unserem Wohl interessiert ist, ist sicherlich genauso förderlich für unsere Gesundheit und den Frieden, den ein Mensch empfindet, wie das Wissen um die fürsorglichen Eltern auch für ein Kind förderlich und beruhigend ist. Viele Menschen sind unausgeglichen, da für sie die großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist der Sinn des Lebens? Nur ungenügend beantwortet sind und daher die Orientierung in einer chaotischen Welt schwer scheint.

Wenn es hier um ein fürsorgendes, wohlwollendes Wesen geht, so soll an dieser Stelle nicht irgendeine Macht im Universum oder eine Kraft gemeint sein, die nach Lust und Laune mal gutmütig mit uns umgeht und mal jede Hilfe verwehrt oder um ein Wesen, das durch irgendwelche Werke besänftigt werden muss. Nein, sondern um einen Gott, der bestrebt ist, uns bei bester Gesundheit zu erhalten und auch für die anderen Aspekte des Lebens zu sorgen.

OrientierungVon diesem Wissen, dass jemand für uns sorgt, hängt sicherlich auch ab, ob ein Mensch glücklich und erfüllt ist oder nicht. Wir wissen mittlerweile, dass viele Krankheiten zum größten Teil psychosomatisch bedingt sind. Das bedeutet, dass ein psychisches Leid oder ein Konflikt oder Ängste Auslöser manifester körperlicher Erkrankungen sein können. Um mit der Benennung des richtigen Lebensstils wie beispielsweise reines Wasser, reine Luft und richtiger Ernährung und so weiter nicht zu kurz zu greifen, sei hier daher noch diese Komponente erwähnt. Alle diese genannten äußerlichen Einflüsse können natürlich größere Resultate erwirken, wenn Sie von einer innerlich ausgewogenen und lebenserfüllten Person angewendet werden. Die Beantwortung der großen Fragen des Lebens hat hierbei sicherlich maßgeblichen Einfluss, die innere Ruhe und den äußerlich sichtbaren Frieden wiederherzustellen oder überhaupt aufzurichten. Daher ist es ratsam, für sein eigenes Wohl zu sorgen, innerlicher und äußerlich.