Mitochondriopathie – Die Wurzel vieler Leiden

Unter einer Mitochondriopathie versteht man eine Störung der Mitochondrien. Die Mitochondrien sind innerhalb der Zelle für die Energiesynthese zuständig. Es handelt sich hierbei um das ATP, also die Energieform, welche die Zellen benötigen, um ihre Aufgaben zu erfüllen. So gebrauchen die hormonproduzierenden Zellen das ATP beispielsweise zur Produktion ihrer Hormone, die Nervenzellen zur Aufrechterhaltung ihrer Nerventätigkeit und die Muskelzellen für ihre Muskeltätigkeit.

Werden die Körperzellen durch Umweltgifte, einem anspruchsvollen und stressigen Lebensstil oder einem Mangel an lebenswichtigen Stoffen in Mitleidenschaft gezogen, dann können die Mitochondrien dadurch geschädigt werden. Somit kann die Zelle ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen, das ganze Organ träge werden oder der gesamte Mensch nicht mehr genügend leistungsfähig.

Schauen wir uns die Zusammenhänge genauer an.

Der Mensch – ein Zusammenschluss vieler Zellen

Der Mensch besteht aus ungefähr 75 Billionen Zellen. Diese Zellen wiederum sind Bestandteil der Organe im Körper. Wenn die Zellen nicht funktionieren, dann kann das Organ seine Aufgabe nicht erfüllen und dann wird der Mensch als Ganzes krank.

Mitochondrien – elementar für gesunde Zellen

Wesentlich für funktionierende Zellen Zellensind die Mitochondrien. Jede Zelle besitzt hunderte oder tausende dieser Mitochondrien. Je mehr Energie die Zelle für ihre Arbeit benötigt, desto mehr Mitochondrien besitzt sie. Daher werden diese kleinen Bestandteile der Zelle auch als „Kraftwerke der Zelle“ bezeichnet. Ohne ihre Anwesenheit könnte die Zelle ihren zahlreichen Aufgaben nicht nachkommen. So sind die Mitochondrien für nahezu alle Stoffwechselleistungen, Energieleistungen und Entgiftungsvorgänge in unserem Körper zuständig. Daher werden ungefähr 90 % des eingeatmeten Sauerstoffs in den Mitochondrien zur Energiegewinnung verwendet.

Gestörte Energiesynthese – ein Organ ist betroffen

Sobald die gestörte Mitochondrienfunktion den Stoffwechsel der Zelle lahmlegt, erkrankt das Organ als ganzes, sofern ausreichend viele Zellen in dem Organ von der Störung betroffen sind. Je nach betroffenen Organ, treten verschieden Erkrankungen als Folge auf. So z.B.

  • Stoffwechselerkrankungen
    • Diabetes mellitus
    • Gicht
  • Alterserkrankungen
    • Demenz
    • Alzheimer
    • Parkinson
    • Vorzeitiges Altern
  • Immunschwächen
    • Infektionen
    • Viruserkrankungen (Herpes, Epstein-Barr etc.)Nerv
    • Pilzinfektionen (Candida etc.)
  • Degenerative Erkrankungen
    • Arteriosklerose
    • Bluthochdruck
    • Herzinsuffizienz
  • Psychische Erkrankungen
    • Depressionen
    • Erschöpfungssyndrome
    • Burn-Out
  • Bösartige Erkrankungen
    • Krebs

Gestörte Energiesynthese – der Körper ist betroffen

Legen die gestörten Mitochondrien jedoch die Zellen in vielen Organen lahm, so ist das Krankheitsbild häufig nicht so einheitlich, da nicht nur ein Organ betroffen ist. Mit anderen Worten sind die Symptome keinem einzelnen Organ zuzuordnen und damit ist keine Krankheit als Übeltäter der Beschwerden auffindbar. Der Patient fühlt sich also insgesamt schlecht, aber bei einer näheren Untersuchung kann keine Ursache gefunden werden. Dennoch hat der Patient ein subjektives Krankheitsgefühl, auch wenn kein Organ heraussticht, welchem die „Schuld“ für die Beschwerden gegeben werden könnte. Folgen solch einer diffusen Störung der Zellen im ganzen Körper sind z.B.

  • Leistungsminderung
  • MüdigkeitNew-Life
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Gedächtnisstörungen
  • Depressionen
  • Gereiztheit
  • Bauchbeschwerden
  • chronische Entzündungen
  • u.s.w.

Therapie der Mitochondriopathie

Bei einer Behandlung der Mitochondriopathie müssen die Umweltfaktoren, die schädlich auf die Zellen und Mitochondrien einwirken, ausgeschaltet oder bekämpft werden. Praktisch bedeutet das, dass der Körper von den schädlichen Umweltgiften befreit und entgiftet werden muss. Zum Anderen muss der Körper mit den Stoffen versorgt werden, die die Mitochondrien für eine geregelte Funktion benötigen. Sobald diese Vitalstoffe dem Körper wieder zur Verfügung stehen, können sich die Mitochondrien erholen.

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