Das Leaky-Gut-Syndrom

Bei einem gesunden Darm liegen die Darmzellen dicht beieinander. Sie bilden also einen dichten Zellverband. Die verbleibenden kleinen Zwischenräume zwischen den Schleimhautzellen werden durch eine Art Schweißnaht abgedichtet, so dass eine undurchdringliche Schranke zum Blutkreislauf entsteht. Diese Schweißnähte werden auch als Tight Junctions bezeichnet. Sie dienen der Abdichtung und Stabilisierung der Darmschleimhautzellen. Bei einem Leaky-Gut-Syndrom werden diese Tight Junctions undicht. Einerseits können dann Wasser und andere Stoffe aus dem Blutkreislauf passiv in den Darm einströmen und dadurch beispielsweise Durchfälle auslösen. Andererseits können aber auch Stoffe aus dem Darm nahezu ungehindert ins Blut überströmen.

Zu diesen Stoffen, die aufgrund umweltgifteder erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand ins Blut überströmen, gehören unter anderem:

  • Bakterien
  • Toxine
  • Umweltgifte
  • unverdaute Nahrungsbestandteile

Da sich diese Stoffe nun im Blutkreislauf befinden, können sie das Immunsystem aktivieren und Entzündungsprozesse überall im Körper auslösen. Parallel dazu setzen die so aktivierten Immunzellen im Rahmen der entzündlichen Reaktion weitere Botenstoffe frei, welche die Durchlässigkeit der Tight Junctions weiter steigern. Dies entspricht einem Teufelskreislauf, der in einer chronischen Entzündung münden kann.

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