Chelatbildner

Bei der Verwendung der ChelateLaboruntersuchungen verlassen wir uns auf wissenschaftliche Fakten und nachvollziehbare Studien, die die Wirksamkeit der verschiedenen Chelate auf die einzelnen Schwermetalle belegen. Hierbei halten wir uns an das Protokoll und internationale Vorgaben, die einheitlich von den Chelat-Therapeuten eingehalten werden. Ein Schwermetall-Test im Anschluss an die Therapie belegt zudem individuell die Wirksamkeit. So wird mit einem Schwermetall-Test, der im Anschluss an die Therapie durchgeführt wird, die ursprüngliche Belastung mit den Resultaten nach der Therapie verglichen.

Die von Chelat-Therapeuten eingesetzten Wirkstoffe sind hauptsächlich EDTA (Ethylendiamintetraacetat), DMSA (von englisch Dimercaptosuccinic acid, zu deutsch Dimercaptobernsteinsäure) oder DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure). Wir arbeiten mit EDTA und DMSA in unserer Praxis.

Sie werden verwendet, weil sie einerseits spezifisch und effektiv die Metalle binden, die ausgeschieden werden sollen. Andererseits sind EDTA, DMSA und DMPS in therapeutischen Dosierungen und bei richtiger Anwendung ungefährlich. Manche Chelatbildner können als Kapseln eingenommen werden, andere, zum Beispiel EDTA sind nur mithilfe einer Infusion wirklich effektiv nutzbar. Wir geben EDTA und DMSA in unserer Praxis jeweils als Infusion.

Daneben gibt es noch sogenannte Phytochelatoren wie Algen (z.B. Chlorella) und Pflanzen (z.B. Koriander, auch chinesische Petersilie genannt) und Bärlauch sowie Knoblauch. Diese Phytochelatoren können von dem Patient eigens eingenommen werden. Ihr Einsatz macht aber erst Sinn, wenn das Bindegewebe von den Schwermetallen gereinigt wurde.